Autogenes Training Mittelstufe

Hallo, ich grüße dich,

Wie angekündigt geht es heute und die Mittelstufe des Autogenen Trainings. Dabei benutzt man formelhafte Vorsätze und spezielle Organübungen.

Möchtest du gerne mehr zur Ruhe kommen, werden Formeln benutzt wie z.B. „Die Ruhe wird immer tiefer“. Oder „Jede Störung vertieft die Ruhe.“

Leidest du unter Schlafstörungen? Dann wäre eine Formel wie „Wärme macht mich schläfrig. Es schläft mich“ oder auch „Wachsein ist gleichgültig. Es schläft mich“ möglich.

Hier sind die Möglichkeiten sehr vielfältig.

Auch für Kinder ist das Autogene Training eine tolle Sache. Schon Grundschüler leiden unter einem enormen Stress. Da ist es nötig, einen Ausgleich zu schaffen. Warum nicht mit Autogenem Training?

Auf kindgerechte Weise könnte man hier mit Phantasiereisen arbeiten. Man entführt Kinder mit einer tollen Geschichte in eine spannende und interessante Welt. Dabei werden Elemente des Autogenen Trainings eingebaut wie „dein Körper ist ganz schwer“ bzw. „deine Arme und Beine werden ganz warm“. Hier wird spielerisch Entspannung herbeigeführt.

Auch für Senioren kann das Autogene Training sehr hilfreich sein. Sie leiden häufig unter Schlafstörungen oder Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen.

Das Arbeiten mit dem Autogenen Training in einer Gruppe älterer Menschen macht Spaß und fördert die Freude am Leben. Die Gruppe kann helfen, neue – auch dauerhafte – soziale Kontakte herzustellen und zu ermöglichen. Und damit sozialen Problemen wie Isolation, Selbstunsicherheit und Vereinsamung entgegenzuwirken.

Dies ist nur ein kleiner Teil von dem, was alles möglich ist.

Ein großes Thema sind natürlich auch die interessanten Varianten zur Schmerzlinderung. In unserer Schmerzwahrnehmung gibt es zwei wichtige Komponenten. Die eine ist die Angst vor dem Schmerz. Die andere ist die Konzentration auf den Schmerz.

Schmerz ist in erster Linie immer ein wichtiges Signal unseres Körpers, das wir nicht ignorieren sollten. Damit wird uns ganz deutlich gemacht, dass etwas nicht in Ordnung ist. Wir sollten uns schnellstmöglich darum kümmern.

Ich war noch nie ein Freund von Schmerzmitteln. Ich habe immer nach anderen Möglichkeiten gesucht. So bin ich auf das Autogene Training gestoßen. Hier finde ich Ruhe und Gelassenheit. Jeden Morgen, nachdem ich ein paar Stunden gelernt habe, gönne ich mir eine Auszeit mit dem Autogenen Training.

Hier ist natürlich die Eigenmotivation sehr wichtig. Konsequentes einüben ist das A & O. Dann lassen sich auch schnell Erfolge erkennen. Schmerzen, die schon sehr lange vorhanden sind, gehen natürlich nicht von heute  auf morgen weg. Geduld ist gefragt. Aber es lohnt sich.

Beim nächsten Mal erzähle ich euch von der Oberstufe des Autogenen Trainings. Hierbei bewegen wir uns schon am Rande der Therapie.

Bis bald. Lass deine Gesundheit erstrahlen!

Deine Steffi

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